Der Kunststoff-Benzinkanister

Jeder hat bestimmt schon einmal den Werbespot gesehen, der einen Mann zeigt, der mit einem Benzinkanister durch die Gegend marschiert und nach der richtigen Tankstelle sucht. Was diesem Mann widerfahren ist, kann eigentlich jedem passieren. Man bleibt mit seinem Auto liegen, weil man nicht mehr genug Sprit im Tank hat. Wer nun einen entsprechenden – womöglich auch noch gefüllten – Benzinkanister dabei hat, der kann sehr schnell seine Fahrt fortsetzen.

Benzinkanister kann man heute in verschiedenen Größen erhalten, die gängigsten Größen sind 5-Liter-, 10-Liter- und 20-Liter-Kanister. Während früher solche Benzinkanister fast ausschließlich aus Metall gefertigt wurden, sind diese heute zumeist aus Kunststoff. Dabei müssen diese Behälter strengen Anforderungen genügen, denn schließlich handelt es sich bei Benzin um ein Gefahrgut. Daher darf man für den Transport nur eigens dafür vorgesehene Behälter benutzen. Wer sich also mit einem solchen aus Kunststoff gefertigten Benzinkanister ausrüsten möchte, der sollte darum unbedingt darauf achten, dass der Benzinkanister mit einem Kennzeichen für geprüfte Sicherheit ausgestattet ist.

Benzinkanister verfügen in der Regel auch immer über einen sogenannten Eingießer. Dieser ist den Tankeinfüllstutzen an Fahrzeugen angepasst und verfügt im Idealfall auch über eine Entlüftung. So wird vermieden, dass beim Umfüllen vom Kanister in den Fahrzeugtank ein Vakuum im Benzinkanister entsteht. Auch der Schraubverschlussdeckel eines Benzinkanisters verfügt über eine Entlüftung, damit in einem vollen Kanister kein zu großer Druck entstehen kann. Um einen solchen Druck zu verhindern, sollte man auch niemals den Kanister randvoll mit Kraftstoff füllen, sondern immer nur mit der angegebenen Füllmenge. Ein Benzinkanister aus Kunststoff hat auch nur ein geringes Gewicht, falls man mal in die Situation kommt, wie in der oben genannten Werbung.